Überschätzt sich Lady Gaga?
Lady Gaga ist schon jetzt irgendwie zu einer Kultfigur mutiert.
Ihrer Meinung nach, ist ihre Musik so künstlerisch wertvoll, dass sie in den Louvre gehört.
Lady Gaga, die mit bürgerlichen Namen Stefani Joanne Angelina Germanotta heißt, möchte, dass man ihre kunstvolle Musik weltweit in Museen bewundern kann.
Nach diesen Äußerungen von Lady Gaga, stellt sich für uns nun die Frage, überschätzt sich Lady Gaga maßlos?
Vielleicht wird sie mit der Zeit zu einer Ikone am Musikhimmel und hat dann wirklich das Zeug dazu, eine zeitgeschichtliche Referenz der Popmusik widerzuspiegeln.
Mit den Hits "Just Dance", "Lovegame" und natürlich "Poker Face" hat Lady Gaga schon mal ihre Tauglichkeit in den Charts bewiesen.
Die aktuellen Songs kann man legal im Internet auf zahlreichen Download-Plattformen kostenpflichtig herunterladen. Zum Bezahlen ist in der regel eine Kreditkarte erforderlich.
Die zu den Songs gehörenden Videoproduktionen sind ein wahres Feuerwerk für die Augen. Ihr gesamtes Auftreten ist allerdings nur ein Götzenbild für die Großraumdisko.
Lady Gaga arbeitete bis zum Angang des Jahres noch als Support-Act für die Pussycat Dolls, ihre Aufgabe war es, gegen Bezahlung Songs für die Girl-Band zu schreiben.
Gaga betont immer wieder, dass sie sich von Größen wie Andy Warhol oder David Bowie inspirieren lässt.
Allerdings verschweigt sie Klaus Nomi. Nomi gilt als optisch visionärer Countertenor, der in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts nur zu geringen Ruhm im Popgeschäft ernten konnte.
Von ihm hat sich Lady Gaga viele ihrer Kostümideen abgeschaut.
Man kann behaupten, dass eben auch ein gutes Plagiat als Kunst gilt.
Und letztendlich kommt es auch auf die Inszenierung an und davon hat Lady Gaga die meiste Ahnung.
"Ich unterscheide nicht zwischen Lady Gaga und meiner Privatperson, ich bin auf alle Fälle ein Ganzes. Es liegt in der Natur von Musik und Kunst, provokativ zu sein, und es ist immer wichtig, zu provozieren.
Wenn ich in manchen Bereichen differenzieren würde, wäre das eine ganz gefährliche Sache, und das würde meine Musik umbringen."